Nur noch bis 28. März: Schneeschuh-Trekking zu den Steinböcken

Nun geht es los. Die ersten Schritte sind etwas ungewohnt, aber nach einiger Zeit merkt man gar nicht mehr, dass man Schneeschuhe unter der Fußsohle hat. Vorbei an den Skifahrern und Hütten wandern wir durch einen wunderschönen Lärchenwald. Markus erklärt uns dabei vieles über den Bergwald, natürliche Orientierungshilfen und sogar auch über die Wolfsflechte, die man früher als Giftköder verwendete. Mitten in der stillen Natur nur das Knirschen des Schnees und das Rauschen des Windes. Nun entdeckt Markus am gegenüberliegenden Hang Steinböcke und Gämsen.

Während wir mit den Hochleistungsferngläsern die Steinböcke und Gämsen beobachten, stellt Markus schon das Beobachtungsfernrohr auf, mit denen sich die Wildtiere bis auf das 60-fache vergrößern lassen. Außerdem zeigt er uns wie man mit dem Handy durch das Fernrohr fotografieren kann – so kann ich diesen eindrucksvollen Anblick auch mit meinen Freunden teilen.

Faszinierend beobachte ich wie die Steinböcke und Gämsen in den steilen, eisigen Felswänden herumklettern. Markus erzählt uns auch über die vielen Forschungsprojekte  im Nationalpark Hohe Tauern und dass man die Steinböcke zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert vollkommen ausgerottet hat. Erst 1960 wurden die ersten Steinböcke wieder freigelassen und mittlerweile ziehen wieder ca. 1000 Stück Steinböcke ihre Fährten im Nationalpark Hohe Tauern. Mit diesen interessanten Geschichten und den beeindruckenden Impressionen geht es wieder zurück Richtung Fleißalm, wo wir erneut mit der Seilbahn zurück ins Tal gebracht werden. Ein unvergesslicher Tag neigt sich dem Ende zu. Ich werde bestimmt noch einmal einen Nationalpark Ranger auf seiner Tour begleiten, denn immerhin gibt es noch viele Tiere, die in der einzigartigen Natur der Hohen Tauern leben.

Gerald L.

 

Detailinfo unter: http://www.nationalparkerlebnis.at/de/225-eventportal/erlebnisportal/2642-wildnis-des-winters-schneeschuhtrekking-zu-den-steinboecken.html?newId=2642

 


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