Geologie - Die Entstehung der Alpen

Die großartige Hochgebirgslandschaft des Nationalparks Hohe Tauern, wie sie uns heute präsentiert wird, ist das Ergebnis vieler Jahrmillionen andauernder geologischer Prozesse. Die Hohen Tauern entstanden aus dem Wechselspiel von endogenen und exogenen geologischen Kräften.
Endogene Kräfte, die im Erdinneren ablaufen führten zu Verschiebungen ganzer Erdkrustenteile, zu Faltung, Übereinanderstapelung und mächtiger Gesteinspakete, zur Umwandlung der Gesteine und zur Entstehung eines Gebirges. Die exogenen, an der Erdoberfläche ablaufenden Prozesse waren und sind auch heute noch für die Formgebung der abwechslungsreichen Hochgebirgslandschaft verantwortlich.
Das sogenannte „Tauernfenster“ ist eine geologische Sensation und durchzieht den Großteil des Nationalparks Hohe Tauern. Ein Blick durch das Tauernfenster ermöglicht eine Rückschau in viele Millionen von Jahren der Erdgeschichte. 

Die höchsten Berge der Hohen Tauern werden aus Gesteinsschichten gebildet, die sonst in den Alpen die tiefsten Stockwerke bilden. Zudem befinden sich im Zentrum dieses „geologischen Fensters" vier massive Gneiskerne. Entstanden aus flüssigem Magma bilden sie heute so berühmte Gipfel wie den Großvenediger oder den Hohen Sonnblick.

Buchtipp: Geologie der Hohen Tauern

Einführung in die Gesteinswelt; die geologischen Baueinheiten; tektonischer Bau des Tauernfensters; Formung der Landschaft durch exogene Prozesse; Mineralogie, Bergbau etc.
Von: Karl Krainer; 160 Seiten; 3. Auflage 2005


Erhältlich im Nationalpark Shop


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