Nationalpark verabschiedet wissenschaftlichen Beirat

Die Stellvertretende Ratsvorsitzender, LHSTv. Astrid Rössler mit Beiratsmitgliedern u NP-Direktoren

Berater haben maßgeblichen Anteil an Forschungsprojekten

Im Jahr 2011 wurde im Nationalpark Hohe Tauern ein wissenschaftlicher Beirat, bestehend aus acht Mitgliedern unterschiedlicher Fachdisziplinen, unter der Vorsitzführung von Leopold Füreder von der Universität Innsbruck eingerichtet. Der Beirat berät den Nationalpark Hohe Tauern in den Bereichen Strategieentwicklung, Qualitätssicherung und Kontaktpflege in der nationalen und internationalen Forschung.

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Rd. € 600.000,- Budget und zahlreiche Projekt – traditionelles Treffen der „Freunde“ des Nationalparks Hohe Tauern in den Schlumberger Kellerwelten

Der Präsident des Vereins, Dr. Karl Stoss, hat am 7. November zahlreiche Vertreter aus der Wirtschaft nach Wien zur jährlichen Generalversammlung mit Partnertreffen geladen.

Rund € 600.000,- stehen im Jahr 2017 zur Realisierung von Nationalparkprojekten in den Bereichen Ökologie, Naturschutz und wissenschaftliche Forschung zur Verfügung. Ohne den „Verein der Freunde des Nationalparks Hohe Tauern“ könnte das Schutzgebiet viele wichtige Projekte und Initiativen nicht umsetzen. Große Sponsoren sind dabei eine ebenso unverzichtbare Stütze wie viele Einzelmitglieder, die die Nationalparkidee mit ihrem Mitgliedsbeitrag und Spenden tatkräftig fördern.

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Get-together internationaler Schutzgebietsforscher

Vom 02. bis 03. November 2017 treffen sich internationale Wissenschafterinnen und Wissenschafter beim 6. Nationalparks Austria Forschungs-Symposium in Salzburg. Bei der zweitägigen Veranstaltung in der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Salzburg präsentieren rund 230 Autorinnen und Autoren aus 19 Ländern und unterschiedlichen Schutzgebieten ihre wissenschaftlichen Arbeiten. Gleichzeitig werden 32 junge Wissenschafterinnen und Wissenschafter für ihre Arbeiten mit dem Nationalparks Austria Wissenschaftspreis, der nur alle vier Jahre vergeben wird, ausgezeichnet.

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DONAU unterstützt Bildungsprojekte für Kinder und Jugendliche im Nationalpark Hohe Tauern

Im Hochgebirge campen, den Wert des Wassers kennenlernen und forschen wie DaVinci: Im Nationalpark Hohe Tauern erleben Kinder und Jugendliche die Natur hautnah und lernen dabei Wesentliches für das Leben. Die DONAU Versicherung unterstützt im Rahmen einer langfristigen Kooperation mehrere Projekte des Nationalparks in Kärnten, Salzburg und Tirol.

DONAU Versicherung und Nationalpark Hohe Tauern starten Partnerschaft

Die DONAU Versicherung hat verantwortungsbewusstes und nachhaltiges Wirtschaften in ihrem Leitbild festgelegt. Diese Nachhaltigkeit ist ihr sowohl bei Kundenbeziehungen als auch bei anderen Partnerschaften wichtig. Bei langfristigen Kooperationen möchte sie ihre Werte zudem mit dem Partner teilen. Dazu zählt auch das Prinzip der Aufmerksamkeit – gegenüber den Bedürfnissen ihrer Kunden, aber auch für die Regionen, in denen sie als verlässlicher Versicherer direkt vor Ort verankert ist. Die österreichischen Nationalparks teilen diese Prinzipien, deshalb hat sich die DONAU Versicherung entschieden, eine langfristige Kooperation mit dem Nationalpark Hohe Tauern in Kärnten, Salzburg und Tirol einzugehen.

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Versteckte Artenvielfalt im Gößnitztal

Im Jahr 1995 machte sich ein Forscherteam auf die Suche nach Spinnen, Weberknechten, Heuschrecken & Co in Heiligenblut und fand 316 verschiedene Arten. Dabei konnte auch eine für die Wissenschaft neue Art entdeckt werden. Mehr als 20 Jahre später wird die versteckte Artenvielfalt im Gößnitztal wieder erforscht.

Ausgerüstet mit Keschern, Barberfallen und Bodensieben waren Christian Komposch und sein Team viele Tage im Gößnitztal unterwegs. Eine besondere Herausforderung stellte das Wiederauffinden der Flächen aus dem Jahr 1995 dar. Die Untersuchungsflächen befinden sich großteils im Nationalpark Hohe Tauern. 33 Gelände-Personentage, 8 Bodensiebproben, 80 Barberfallen, 50 Kescherproben, 75 Handfänge das ist die heurige Bilanz des Forscherteams. Auch das Wetter hat perfekt mitgespielt.

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„Die Menschenzeit - das Anthropozän“

Verändern wir Menschen die Erde so tiefgreifend, dass eine neue geologische Epoche, das Anthropozän, begonnen hat? Um diese Frage ging es bei einer zweitägigen Tagung des Nationalparks Hohe Tauern und des Vereins ProMÖLLTAL in Großkirchheim am 25. und 26. September. Als Expert/-innen führten die Geographin Heike Egner (Universität Klagenfurt), die Geologen Kurt Stüwe (Universität Graz) und Günther Weixelberger (freier Sachverständiger) sowie der Wissenschaftsjournalist und Buchautor Christian Schwägerl die Teilnehmer in die Thematik ein. 

Nach einer Übersicht durch die Geschichte der Erde und vor allem der Alpen durch den Geologen Stüwe legte Schwägerl, Autor des 2010 erschienenen Buchs "Menschenzeit", die Gründe dar, warum Wissenschaftler wie der Chemie-Nobelpreisträger Paul Crutzen fordern, unsere aktuelle Erdepoche von Holozän in Anthropozän umzubenennen. "Die Eingriffe in Stoffflüsse etwa beim Stickstoff, die Änderungen an der Evolution und der Klimawandel sind grundlegend, global und langfristig", sagte Schwägerl. Stüwe gab zu bedenken, dass menschliche Veränderungen noch zu kurzfristig sein könnten, um sie abschließend beurteilen zu können.

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