Forschung aktuell

Bartgeier Caeli und Kasimir ausgewildert

Seit 32 Jahren wird der Bartgeier wieder in den Alpen angesiedelt. Caeli (Pate der Projektsponsor Österreichische Lotterien) und Kasimir (Patin Barbara Stöckl) bekamen im Mallnitzer Seebachtal ein neues Zuhause.

Heute, 8. Juni 2018, fand zum sechsten Mal im Kärntner Teil des Nationalparks Hohe Tauern eine Freilassung von zwei jungen Bartgeiern statt. Bevor die beiden als Nestlinge in ihren Horst kamen, wurden Flügel- und Schwanzfedern gebleicht, um sie bis zur ersten Vollmauser (Anm.: vollständiger Wechsel des Gefieders innerhalb des Mauserzyklus) nach drei Jahren leicht zu erkennen. Zusätzlich wurden die Geier beringt und mit GPS-Sendern bestückt.

Einer der beiden Junggeier stammt aus Haringsee/NÖ, der zweite aus Andalusien. In ihrem Horst kann das Heranwachsen der beiden Jungvögel, von den ersten Flugversuchen bis zum endgültigen Verlassen des Horstes, ab sofort täglich beobachtet und miterlebt werden. Am Fuße des Freilassungsplatzes wurde ein betreuter Beobachtungsstand eingerichtet. „Ich bin sehr stolz auf den großen Erfolg dieses länderübergreifenden Projektes!“, erklärt die Kärntner Landesrätin und Nationalpark-Referentin Sara Schaar, welche auch im Namen ihrer politischen Kollegen aus Salzburg, Dr. Astrid Rössler, und aus Tirol, Mag. Ingrid Felipe, sprach. „Die beiden Neuzuwächse befinden sich nun in freier Wildbahn und können in ihrem Horstbereich täglich bis Ende August beobachtet werden. Unsere prächtigen Bartgeier sind zum Markenzeichen des Nationalparks Hohe Tauern geworden."

 

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Newsletter Könige der Lüfte März 2018

Jetzt im Frühjahr kann ein erster Überblick über die Brutsaison 2017/2018 der Bartgeier sowohl im Freiland als auch im internationalen Zuchtprogramm gegeben werden. Nun kann schon genauer abgeschätzt werden, wie viele Junggeier dieses Jahr in freier Wildbahn ausfliegen und wie viele im Rahmen der verschiedenen Artenschutzprojekte wo ausgewildert werden können. Darüber hinaus wird berichtet, was sich seit der Herausgabe des letzten Newsletters im Bereich der „Könige der Lüfte“ ereignet hat und welche wichtigen Termine jetzt schon bekannt sind.

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Bartgeier Junges im Nationalpark geschlüpft

Der Nationalpark Hohe Tauern freut sich über Nachwuchs. Ende Februar ist im Rauriser Krumtal ein Bartgeierjunges geschlüpft ist. „Seid der Wiederansiedlung der Bartgeier im Jahr 1986 ist das bereits der fünfte Bartgeiernachwuchs bei uns im Nationalpark“, freut sich Landeshauptmann- Stellvertreterin Astrid Rössler.

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Bleifreie Jagd im Aufwärtstrend

Vor einem Jahr startete die Nationalparkverwaltung die Förderung bleifreier Büchsenmunition für alle Reviere in und um den Nationalpark Hohe Tauern. "Heute können wir eine sehr positive Bilanz ziehen und in der bewährten Zusammenarbeit mit den Büchsenmachern der Region in die Verlängerung gehen", betonte heute Nationalpark-Referentin Landeshauptmann-Stellvertreterin Astrid Rössler.

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Wissenschaft im Nationalpark auf profunder Basis

Leiterin des Sonnblick Observatoriums Dr. Elke Ludewig zur Vorsitzenden des länderübergreifenden Wissenschaftsbeirates gewählt.

Wissenschaft und Forschung wird im Nationalpark Hohe Tauern als eigenes Handlungsfeld und unterstützend für alle wichtigen Entscheidungen im Schutzgebietsmanagement seit vielen Jahren groß geschrieben. Forschungsleitbilder wie das von Nationalparks Austria oder das bundesländerübergreifende Forschungskonzept für die Hohen Tauern bilden eine wichtige strategische Grundlage. Im Jahr 2011 wurde darüber hinaus ein acht-köpfiger Wissenschaftlicher Beirat eingerichtet, der vergangene Woche in Salzburg für weitere fünf Jahre neu konstituiert wurde. Als Vorsitzende wurde die Leiterin des Sonnblick Observatoriums Dr. Elke Ludewig von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik gewählt.

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Nationalpark verabschiedet wissenschaftlichen Beirat

Die Stellvertretende Ratsvorsitzender, LHSTv. Astrid Rössler mit Beiratsmitgliedern u NP-Direktoren

Berater haben maßgeblichen Anteil an Forschungsprojekten

Im Jahr 2011 wurde im Nationalpark Hohe Tauern ein wissenschaftlicher Beirat, bestehend aus acht Mitgliedern unterschiedlicher Fachdisziplinen, unter der Vorsitzführung von Leopold Füreder von der Universität Innsbruck eingerichtet. Der Beirat berät den Nationalpark Hohe Tauern in den Bereichen Strategieentwicklung, Qualitätssicherung und Kontaktpflege in der nationalen und internationalen Forschung.

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Get-together internationaler Schutzgebietsforscher

Vom 02. bis 03. November 2017 treffen sich internationale Wissenschafterinnen und Wissenschafter beim 6. Nationalparks Austria Forschungs-Symposium in Salzburg. Bei der zweitägigen Veranstaltung in der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Salzburg präsentieren rund 230 Autorinnen und Autoren aus 19 Ländern und unterschiedlichen Schutzgebieten ihre wissenschaftlichen Arbeiten. Gleichzeitig werden 32 junge Wissenschafterinnen und Wissenschafter für ihre Arbeiten mit dem Nationalparks Austria Wissenschaftspreis, der nur alle vier Jahre vergeben wird, ausgezeichnet.

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Versteckte Artenvielfalt im Gößnitztal

Im Jahr 1995 machte sich ein Forscherteam auf die Suche nach Spinnen, Weberknechten, Heuschrecken & Co in Heiligenblut und fand 316 verschiedene Arten. Dabei konnte auch eine für die Wissenschaft neue Art entdeckt werden. Mehr als 20 Jahre später wird die versteckte Artenvielfalt im Gößnitztal wieder erforscht.

Ausgerüstet mit Keschern, Barberfallen und Bodensieben waren Christian Komposch und sein Team viele Tage im Gößnitztal unterwegs. Eine besondere Herausforderung stellte das Wiederauffinden der Flächen aus dem Jahr 1995 dar. Die Untersuchungsflächen befinden sich großteils im Nationalpark Hohe Tauern. 33 Gelände-Personentage, 8 Bodensiebproben, 80 Barberfallen, 50 Kescherproben, 75 Handfänge das ist die heurige Bilanz des Forscherteams. Auch das Wetter hat perfekt mitgespielt.

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6. Symposium zur Forschung in Schutzgebieten vom 2. - 3. November 2017

Anmeldung bis 4. Oktober 2017 hier

At this symposium researchers, protected areas managers, as well as individuals from government, business, non-governmental organizations and the general public, who are interested in protected areas, may present and discuss topics which are highly significant for protected areas and are currently taken up by research. The manifold aspects of the interrelation between protection aims, protected area management and the impacts on nature, society and the regional economy in times of transition form the general thematic base of this international conference, held every four years since 1996.

Six of Austria's most ecologically valuable regions have been designated as national parks. They reflect the great diversity of this Central European country: high mountains, forests, water and riparian marshes, and steppes. Austria is part of two biogeographic regions: the alpine and the continental, and most of the Austrian national parks are part of two important regional networks for protected areas: ALPARC and DanubePARKS. In close cooperation with these regional networks, and supported by scientific institutions, we are looking for entries across the entire geographic region from the Western Alps to the Danube Delta.

 

Gelungene Steinwild-Kooperation von Jägerschaft und Nationalpark

Otto Prenner (Obmann der Steinwildhegegemeinschaft Hohe Tauern West), Wolfgang Viertler (Bürgermeister Nationalpark-Hauptstadt Mittersill), Gabi Fidler (Vorstandsmitglied Salzburger Jägerschaft) und Nationalparkdirektor Wolfgang Urban

Rössler lobt länderübergreifende Zusammenarbeit und Abbau der Reviergrenzen zugunsten eines artgerechten

Kürzlich fand im Nationalparkzentrum in Mittersill der diesjährige bundesländerübergreifende Steinwildtag statt. Dabei trafen Nationalpark-Vertreter und Steinwild-Hegegemeinschaften aus Kärnten, Salzburg und Tirol einander, um Informationen auszutauschen und Strategien zu einem gemeinsamen Wildtiermanagement zu entwickeln. "Da sich das Steinwild ja weder an Gemeinde- noch an Ländergrenzen orientiert, ist es auch für uns als Nationalpark ganz wichtig, dass diese Hohe-Tauern-Gesamtsicht im Management dieser Tierart zum Tragen kommt. Das ist eigentlich das Herausragende dieser Hegegemeinschaften und dieser Steinwildtagung, dass es kein Revierdenken gibt, sondern nach den Bedürfnissen dieser Wildart gehandelt wird", hob Nationalparkreferentin Landeshauptmann-Stellvertreterin Astrid Rössler anerkennend hervor.

Deswegen war und ist das Projekt der Wiedereinbürgerung auch sehr erfolgreich. Heute leben etwa 1.000 Stück Steinwild in den Hohen Tauern und betrachtet man das Lebensraumpotenzial, könnten es auch gar nicht viel mehr sein. Das Auswildern von Tieren findet nicht mehr statt, die natürliche Reproduktion ist ausreichend und nachhaltig.

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ALPBIONET2030 - Integratives Wildtier- und Lebensraum-Management für zukünftige Generationen in den Alpen

Ökologische Netzwerke, oder der "ökologische Verbund", bilden die Gundlage des alpinen (und globalen) Lebensraum- und Arten-Schutzes*.  Allerdings ist noch viel Arbeit erforderlich bis ein integratives Konzept für den Schutz von Ökosystemen und der Biodiversität in den Alpen realisiert werden kann.

 

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227 Einreichungen für Nationalpark Forschungssymposium

Das größte Freilandlabor der Alpen - der Nationalpark Hohe Tauern – vernetzt zum 6. Mal Wissenschaftler aus aller Welt beim NPs Austria Forschungssymposium in Salzburg

Rössler: Großes Interesse an der Schutzgebietsforschung übersteigt Erwartungen und ist Anerkennung für unsere Arbeit

Die Bewerbungsfrist für das 6. Internationale Symposium zur Forschung in Schutzgebieten endete am 30. März. Die Salzburger Nationalparkverwaltung wurde schon vor mehr als einem Jahr von Nationalparks Austria, der Dachorganisation der österreichischen Nationalparks, ersucht, nach vier Jahren wieder eine wissenschaftlich herausragende und international besetzte Veranstaltung zu organisieren. "Dieses Ersuchen des Bundes und der anderen Nationalparks in Österreich zeugt von großer Wertschätzung und Vertrauen gegenüber unserer Nationalparkverwaltung. Für unser Team in Mittersill ist das natürlich eine riesige Herausforderung. Die wichtigste Hürde ist nun geschafft: 227 Einreichungen aus 23 Nationen, von Norwegen bis Südafrika und von Brasilien bis Russland, sind eingelangt", so Nationalparkreferentin Landeshauptmann-Stellvertreterin Astrid Rössler heute, Montag, 10. April.

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Erfreuliche Nachwuchsbilanz bei Steinadlern 2016

Steinadler cNPHT Gressmann

Nationalpark hat Vorbildwirkung bei Schutz und Monitoring

15 Jungvögel erblickten 2016 in den Hohen Tauern das Licht der Welt. Diese Reproduktionsrate entspricht dem guten Schnitt der vergangenen Jahre. Die Kinderstube ist derzeit gut gefüllt und der Bestand der Steinadler in den Hohen Tauern stabil. 42 Adlerpaare haben ihr Revier im Nationalpark Hohe Tauern. Das Revier eines Steinadlerpaares misst je nach Lebensraumqualität 50 – 150 km² und Eindringlinge (andere Adler) werden nicht geduldet.

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Internationales Bartgeiertreffen 2016

v.l. Dr. Hans Frey, Leiter der „Richard-Faust-Bargeier-Zuchtstation“ Haringsee, DI Ferinand Lainer, Nationalpark Hohe Tauern; Dr. Daniel Heglin, Präsident der VCF; Dr. José Tavares, Geschäftsführer der VCF.

Anlässlich des Jubiläumsjahres „30 Jahre Wiedereinbürgerung der Bartgeier in den Alpen“ trafen sich vom 11.-14. November mehr als 80 BartgeierexpertInnen aus ganz Europa im Nationalpark Hohe Tauern.

Der Fokus des „Annual Bearded Vulture Meetings 2016“ im Nationalparkzentrum Mittersill lag primär auf den Informationsaustausch über Freilandbruten, Freilassungsaktivitäten, aktuelle Monitoring- und Forschungsergebnisse. Aktuelle Gefährdungssituationen und Herausforderungen der jungen Bartgeierpopulation sowie Neuigkeiten aus der Bartgeiernachzucht im Rahmen des Europäischen Erhaltungsprogramms waren wichtige Punkte auf der Agenda des Treffens.

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6. Internationales Symposium zur Forschung in Schutzgebieten

2.-4. November 2017, Salzburg

2017 ist es wieder soweit – der Nationalpark Hohe Tauern organisiert bereits zum 6. Mal das “Internationale Symposium zur Forschung in Schutzgebieten” unter dem Dach von Nationalparks Austria.

Vom 2.-4. November 2017 werden sich WissenschaftlerInnen aus dem Alpen-, Donau- und Karpatenraum in Salzburg zusammenfinden und neue Forschungsergebnisse diskutieren. Damit die Themen möglichst der aktuellen Forschung und den Bedürfnissen der Schutzgebiete entsprechen, werden diese öffentlich ausgeschrieben. Bis 31. Oktober 2016 können über die Tagungshomepage Themen für Sessions vorgeschlagen und mittels Online-Formular angemeldet werden: www.nationalparksaustria.at/symposium2017

 

Nationalparks Austria Wissenschaftspreis 2017

Bereits zum zweiten Mal schreibt Nationalparks Austria, die Dachmarke der sechs österreichischen Nationalparks Donau-Auen, Gesäuse, Hohe Tauern, Kalkalpen, Neusiedler See - Seewinkel und Thayatal den Nationalparks Austria Wissenschaftspreis aus. Dieser Preis soll junge Wissenschafterinnen und Wissenschafter dazu motivieren, die Nationalparks als ihr Freilandlabor zu nutzen, spannenden Fragestellungen auf den Grund zu gehen und somit gleichzeitig einen wesentlichen Beitrag zur Weiterentwicklung dieser sechs außergewöhnlichen Schutzgebiete zu leisten.

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Von der Vielfalt der Lebewesen im Nationalpark Hohe Tauern: drei Wissenschaftler berichten

Im 10. Jubiläumsjahr nahmen 50 Wissenschaftler/innen beim Nationalpark Hohe Tauern Tag der Artenvielfalt vom 29. bis 31. Juli 2016 im Mallnitzer Tauerntal teil (NPHT/ W. Gfrerer).

Bereits zum zehnten Mal finden heuer die Nationalpark Hohe Tauern Tage der Artenvielfalt statt. Mehr als 280 Wissenschaftler/innen untersuchen seit 2007 ausgewählte Tauerntäler mit dem Ziel, innerhalb von 48 Stunden möglichst viele Tier-, Pflanzen, Flechten- und Pilzarten vom Talboden bis in die Gipfellagen zu finden. Die Natur kann nicht für sich sprechen. Drei Wissenschaftler waren bei allen zehn Tagen der Artenvielfalt im Nationalpark mit dabei. Grund genug nachzufragen, wie es um die Artenvielfalt in den Hohen Tauern steht.

 

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10. Nationalpark Tag der Artenvielfalt: Inventur des Naturkapitals der Hohen Tauern

Der Nationalpark Hohe Tauern führt gemeinsam mit dem Haus der Natur in Salzburg seit 2007 jährlich sogenannte „Tage der Artenvielfalt“ durch. Zu diesen Veranstaltungen reisen Wissenschaftler/innen aus verschiedenen Ländern und unterschiedlichen Fachrichtungen an, um ein abgegrenztes Gebiet innerhalb von zwei Tagen (bzw. Nächten) intensiv auf das Vorkommen von Arten zu untersuchen. Ohne die vielen engagierten Wissenschaftler/innen wären die Nationalpark Hohe Tauern Tage der Artenvielfalt nicht möglich. Für Kost und Logis leisten sie einen wesentlichen Beitrag zur Erforschung der Fauna und Flora in den Hohen Tauern.

 

 

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Faszinierende Einblicke in eine unbekannte Welt

Nationalpark-Direktor Wolfgang Urban, LH-Stv. Astrid Rössler und Autor Roman Türk, (c) LMZ/Neumayr/SB

Ein langjähriges Forschungsprojekt des Salzburger Nationalparkfonds in Kooperation mit der Universität Salzburg wurde nun mit einem Buch über Flechten im Nationalpark Hohe Tauern abgeschlossen. Diese Neuerscheinung gewährt faszinierende Einblicke in eine unbekannte Welt und vermittelt die Forschungsergebnisse auf interessante und ästhetische Weise. Damit wurde ein wichtiges Standardwerk zur Artenvielfalt in den Ostalpen fertiggestellt.

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Nationalpark Hohe Tauern hebt Wissenschaft & Forschung auf internationales Niveau

Im Rahmen der 20. Sitzung des Nationalparkrates Hohe Tauern am 9. Mai 2016 in der Nationalparkgemeinde Winklern stellte der Nationalpark Hohe Tauern länderübergreifend zukunftsrichtende Weichen im Bereich Forschung & Wissenschaft. Nach intensiver Vorbereitung in den Jahren 2014 und 2015 beginnt nun die Einrichtung eines disziplinenübergreifenden Langzeitmonitorings, welches in Zukunft wertvolle Daten über die Klimaveränderung und deren Auswirkungen auf den Lebensraum Nationalpark Hohe Tauern liefern wird.

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Ein SMS von Gams und Rothirsch

NP-Dir. Wolfgang Urban, NP-Wildmeister Bruno Gruber und NP-Referentin LH-Stv.Astrid Rössler mit der GPS-GSM Ausrüstung

Im Land Salzburg hat mit 1. Jänner 2016 eine neue neunjährige Jagdpachtperiode gemäß dem Salzburger Jagdgesetz begonnen. "Seit 2009 war die Nationalparkverwaltung Pächter des Jagdreviers Habachtal der ÖBF. Die Nationalparkverwaltung hat dieses Revier in wenigen Jahren zu einem beeindruckenden Lehr- und Forschungsrevier ausgebaut", sagte Nationalparkreferentin Landeshauptmann-Stellvertreterin Astrid Rössler heute, Montag, 29. Februar. "Nun ist mit dem neuen Pachtvertrag mit den ÖBF die Fortsetzung sowohl der Schalenwildforschung als auch der Bildungsangebote und Besucherinnen- und Besucherangebote wie Schaufütterung im Winter und Wildtiersafari im Sommer für die kommenden neun Jahre abgesichert."

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10. "Nationalpark Hohe Tauern Tag der Artenvielfalt" 2016 - Mallnitzer Tauerntal: 29. - 31. Juli 2016

Ende Juli 2016 steht der Nationalpark Hohe Tauern wieder ganz im Zeichen der Artenvielfalt. Angespornt durch die bemerkenswerten Ergebnisse der bisherigen Nationalpark Tage der Artenvielfalt findet diese Schwerpunktinventur heuer im Kärntner Anteil vom 29. bis 31. Juli 2016 im Tauerntal in Mallnitz statt.

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„Rekordsommer“ für die Gletscherschmelze – Negativste Massenbilanz seit Beginn der Messungen 2006 am Äußeren Mullwitzkees

Am Äußeren Mullwitzkees (Nationalpark Hohe Tauern Tirol, Venedigergruppe) werden seit 2006 Massenbilanzuntersuchungen durchgeführt. Der überdurchschnittlich warme Sommer 2015 führte für das Massenhaushaltsjahr 2014/2015 in der fast 10-jährigen Messgeschichte zu einem Negativrekord.

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Nationalpark Wildtiermanagement hat sich bewährt

Nationalparkverwaltung und Kärntner Jägerschaft präsentierten heute, Dienstag, auf Schloss Margeregg ihren gemeinsamen, erfolgreichen Weg.

Vor 20 Jahren wurde mit den Anpachtungen der Alpenvereinsreviere - Pasterze und Umgebung, Brunnwiesen sowie Hochalmspitze - im Jahr 1995 und ein Jahr später der Eigenjagd „Wolfgangalpe“ von Franz Dietrich im hinteren Maltatal der erste Schritt zur Umsetzung des Wildtiermanagements in der Kernzone des Nationalparks Hohe Tauern gesetzt - und damit die Basis für die internationale Anerkennung als IUCN-Kategorie II Nationalpark gelegt. In der neuen, reich bebilderten Dokumentation „20 Jahre Kärntner Nationalparkreviere: Von der Jagd zum Wildtiermanagement„ wird der Weg zum Wildtiermanagement im Nationalpark Hohe Tauern Kärnten umfassend und verständlich dargestellt.

Dokumentation "20 Jahre Kärntner Nationalparkreviere"

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Internationale Steinwild-Tagung im Nationalpark Hohe Tauern – ein „Alpen-Symboltier“ mit Erfolgsgeschichte und Herausforderungen im Fokus

Vom 29. - 31. Oktober 2015 stand in der Nationalparkgemeinde Kals am Großglockner das „Symbol-Tier“ der Alpen im internationalen Blickfeld von über 100 Experten: Der Steinbock – weitgehend ursprünglich ausgerottet, nun wieder weit verbreitet jedoch mit großen Herausforderungen.

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