Nationalpark Hohe Tauern

Einladung zur Jubiläumswanderung
"100 Jahre Schenkung Albert Wirth"


Vor über 100 Jahren erhielt der Alpenverein von Albert Wirth das Glocknergebiet. Mit seiner Schenkung legte der Villacher Holzindustrielle den Grundstein für einen „Naturschutzpark“. Wirth und der Alpenverein sind seither mit der Entstehungsgeschichte des Nationalparks Hohe Tauern untrennbar verbunden. Zu seinen Ehren laden Alpenverein und Nationalpark am 6. Juli zu einer Jubiläumswanderung nach Heiligenblut am Großglockner. pdfEinladung

 


Unterschutzstellung einer einzigartigen Hochgebirgslandschaft

Vor genau 100 Jahren hatte der Holzindustrielle Wirth, der einfaches Mitglied der Alpenvereins-Sektion Villach war, den Verkauf des insgesamt 4.072 ha großen Areals im Bereich des Großglockners an den damaligen Deutschen und Österreichischen Alpenverein vermittelt. Wirth hatte den Wert der einzigartigen Hochgebirgslandschaft erkannt und wollte sie für künftige Generationen bewahren. Im Österreichischen Alpenverein sah er dabei einen wichtigen Verbündeten.

Dass die Angst vor der Zerstörung des Ökosystems nicht von ungefähr kam, zeigen Pläne, die Anfang des 20. Jahrhunderts gewälzt wurden. Da war von Hotels, Seilbahnen, Straßen und Parkplätzen die Rede. Um diese Idee zu verhindern, richtete die Fachstelle für Naturschutz des Landes Kärntens 1932 die dringende Empfehlung an den Alpenverein, der Unterschutzstellung dieser Flächen zuzustimmen. Seit 1935 ist das gesamte Areal des Alpenvereins ein Naturschutzgebiet. Damit war auch der erste Schritt auf dem Weg zum Nationalpark Hohe Tauern getan.

 


Geschrieben von Elfriede Oberdorfer
06. Juni 2019

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