WISSENSCHAFTSBEIRAT FÜR DEN NATIONALPARK HOHE TAUERN

LR Hutter und Beiratsvorsitzende Ludewig im Kreise des Nationalparkdirektoriums

Hutter: "Das hochkarätige und international besetzte Gremium ist uns eine große Hilfe, wenn es um richtungsweisende Entscheidungen in der Nationalpark Forschung geht".

Wissenschaft und Forschung wird im Nationalpark Hohe Tauern als eigenes Handlungsfeld und unterstützend für alle wichtigen Entscheidungen im Schutzgebietsmanagement seit vielen Jahren groß geschrieben. Forschungsleitbilder wie das von Nationalparks Austria oder das bundesländerübergreifende Forschungskonzept für die Hohen Tauern bilden eine wichtige strategische Grundlage. Im Jahr 2011 wurde darüber hinaus ein acht köpfiger wissenschaftlicher Beirat eingerichtet, der am 25. Juni 2018, unter dem Vorsitz der Leiterin des Sonnblick Observatoriums Dr. Elke Ludewig in Salzburg tagte.

„Ein so hochkarätiges und internationales besetztes Gremium zur Seite zu haben, ist gerade für langfristig wirksame Entscheidungen ungeheuer wichtig und hilft uns insbesondere in der länderübergreifenden Zusammenarbeit sehr“, ist Nationalpark Landerätin und derzeit auch Vorsitzende des bundesländerübergreifenden Nationalparkrates Maria Hutter überzeugt. Schwerpunkte des Wissenschaftlichen Beirates sind die fachliche Beratung des Nationalpark Direktoriums hinsichtlich Strategieentwicklung und Qualitätssicherung im Bereich der Nationalpark Forschung sowie das Monitoring und die laufende Weiterentwicklung der bereits laufenden Forschungsprojekte.
„Unser interdisziplinäres Konzept eines Langzeitmonitorings zur Beobachtung der Reaktionen alpiner Ökosysteme auf den Klimawandel hat bereits international große Beachtung gefunden, obwohl wir dabei erst in der Pilotphase stecken. Dieses Projekt ist das Ergebnis der intensiven Beratungstätigkeit durch den wissenschaftlichen Beirat“, nennt Hutter ein Beispiel für die Bedeutung dieser Zusammenarbeit von Wissenschaft und Nationalpark Management.

Die acht Mitglieder des Beirates kommen aus Deutschland (2), Schweiz (1) und Österreich (5), sie repräsentieren sowohl die nationale als auch die alpenweite Forschung und bringen vielfältige Erfahrungen aus naturwissenschaftlichen und angewandten Disziplinen, als auch aus dem Bereich der Forschungskommunikation, Datenmanagement und Forschungsförderung ein:

- Dr. Elke Ludewig, ZAMG - Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (Vorsitzende)
- Ass. Prof. Dr. Thomas Wrbka, Universität Wien (Vorsitzende-Stellvertreter)
- Mag. Dr. Günter Köck, Institut für Interdisziplinäre Gebirgsforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Innsbruck
- Mag. Dr. Johannes Peterseil, Umweltbundesamt
- Dr. Thomas Scheurer, Akademie der Naturwissenschaften Schweiz
- MinR Dr. Christian Smoliner, Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung
- Dr. Michael Vogel, ehem. Direktor Nationalpark Berchtesgaden (D)
- Dr. Katrin Vohland, Museum für Naturkunde Berlin (D)

 Wissenschaftlicher Beirat Vohland Hutter Wrbka Ludewig Peterseil Köck Vogel klein

Fotos:

Titel:
Das Nationalpark-Direktorium mit Nationalpark Landesrätin Hutter und Vorsitzende des Wissenschaftsbeirates Ludewig v. l. Peter Rupitsch (Direktor Kärnten), Hermann Stotter (Direktor Tirol), LR Maria Hutter, Valerie Zacherl-Draxler (Ministerium), Elke Ludewig, Wolfgang Urban (Direktoriumsvorsitzender und Direktor Salzburg) (c)F.Neumayr

Unten:

Wissenschaftlicher Beirat mit Nationalpark Landesrätin:  v.l. Katrin Vohland, LR Maria Hutter, Thomas Wrbka, Elke Ludewig, Johannes Peterseil, Günter Köck, Michael Vogel (c)F.Neumayr

 

Rückfragen:
DI Wolfgang Urban MBA
Nationalparkverwaltung
5730 Mittersill, Gerlosstraße 18
0043(0)6562 40849-22 oder 0043(0)664 8284239
wolfgang.urban@salzburg.gv.at

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