Nationalpark Hohe Tauern

Science Center Mittersill


Die Adresse für junge Forscherinnen und Forscher

 



  • Das Science Center in Mittersill ist Teil einer weltweiten Initiative. Sie will die Öffentlichkeit und vor allem junge Menschen für Wissenschaft und Technik begeistern. Science Center verstehen sich als Orte der Kommunikation, um über gesellschaftliche oder wissenschaftliche Fragestellungen nachzudenken. Hier lassen sich mögliche Lösungswege entwickeln und erproben.

    Interaktives und informelles Lernen steht im Vordergrund. So begreifen Kinder und Jugendliche naturwissenschaftliche wie technische Phänomene einfach und schnell.

    Das Nationalpark ScienceCenter Mittersill hat zwei Laborräume für junge Forscherinnen und Forscher. Gemeinsam mit Nationalpark Rangern widmen sich die Teilnehmer dem Leben und Klima im Hochgebirge oder der Geologie des Tauernfensters. Spannende Module für alle, die gerne experimentieren!

    Insgesamt sind 7 verschiedene Module buchbar. Ein Modul dauert jeweils ca. 2 Stunden:

     

    Schneeflocken und Eiswelten
    (ab der 6. Schulstufe)

    Wasser in allen Aggregatszuständen prägt die Lebensumwelt in den Hohen Tauern. In gefrorenem Zustand kristallisiert Wasser zu Schneeflocken, Raureif und Eiskristallen  aus. In diesem Modul erkennen wir die hexagonale Struktur von Eis und Schnee und wie unterschiedlich sich diese auf die Beschaffenheit und in Folge auf unseren Umgang mit der Materie Schnee auswirkt.

     

    Wetterküche und Klimalabor
    (ab der 6. Schulstufe)

    Deutlicher als anderswo zeichnet sich der Klimawandel im Hochgebirge ab. Gletscher ziehen sich zurück, Bergstürze machen Wege unpassierbar, auch die Tier- und Pflanzenwelt reagiert. Mit Hilfe spannender Experimente rund um die Wetterelemente Temperatur, Luftfeuchte, Luftdruck, Föhn und Wind werden Prozesse der Wetterentstehung verständlich gemacht. Die extremen Klimaverhältnisse im Hochgebirge werden dabei ebenso erklärt, wie grundlegende Prozesse der Klimaerwärmung. In einer CO2-Mini-Atmosphäre wird sogar der Treibhauseffekt nach wenigen Minuten messbar.

     

    Mikrowelt des Nationalparks
    (ab der 3. Schulstufe)

    Kleine Welt ganz groß. Mit Kescher und Lupe geht es zunächst in Wald, Wiese und ans Gewässer. In Bodenstreu und Wasser verbergen sich eine Vielzahl von Kleinstlebewesen und Organismen. Zurück im Labor werden diese Geschöpfe unter dem Mikroskop zu riesigen Ungeheuern. An der Artenzusammensetzung unserer Mikrowelt können wir Rückschlüsse auf die Güte unserer Gewässer und Böden ziehen.

     

    Überleben im Hochgebirge - Alpine Ökologie
    (ab der 3. Schulstufe)

    Im Gebirgsmodell schneit es kräftig. Das Relief und der Wind verteilen den Schnee aber nicht gleichmäßig, sondern nach einem ganz bestimmten Muster. Ob Steinbock, Murmeltier, Schneehase oder Schneehuhn, alle haben sie unterschiedliche Strategien entwickelt, den Winter im Hochgebirge zu überleben.
    Aber auch im Sommer wechseln kalt und heiß, feucht und trocken sehr kleinräumig und sehr rasch. Mit unterschiedlichen Tricks haben sich Tiere und Pflanzen daran angepasst. 

     

    Höhenstufen - Reise in die Arktis
    (ab der 6. Schulstufe)

    Die wenigsten Menschen wissen, dass sie bei einer Bergtour von den Tälern bis in die höchsten Gletscherregionen des Nationalparks sämtliche Klimazonen Mittel- und Nordeuropas durchwandern. Tiere wie der Schneehase oder das Schneehuhn sind während den Eiszeiten aus der Arktis zu uns eingewandert.
    Anhand des Gebirgsmodells und unserer Nordhalbkugel ordnen wir Tiere und Pflanzen den entsprechenden Höhenstufen und Vegetationszonen zu.

     

    Gesteine und Minerale
    (ab der 6. Schulstufe)

    Bei uns beißt man auf Granit! Was haben Nussschokolade und die Gesteine der Hohen Tauern gemeinsam? In diesem Modul erzeugen wir aus Schokolade, Nüssen und Rosinen zuerst ein Erstarrungsgestein. Durch langsames Abkühlen lassen wir unseren Schoko-Granit entstehen. Im letzten Schritt wird unsere Geologieschokolade noch unter hohem Druck metamorph überprägt und wir erhalten unseren Schoko-Gneis, die Nüsse und Rosinen weisen nun eine eindeutige Schichtung auf.
    Darüber hinaus werden die unterschiedlichen Grundgesteinsarten herausgearbeitet und mit verschiedensten, einfachen Experimenten selber hergestellt.

     

    Ein Gebirge entsteht
    (ab der 6. Schulstufe)

    Wie sind die Alpen entstanden? Was ist die Pangäa und was ist die Tethys? Vor 60 Millionen Jahren driftete die Afrikanische Platte nordwärts gegen die Eurasische Platte. Durch den Zusammenstoß der Kontinente wurden Gesteine umgewandelt, wurden ganze Gebirgspakete übereinander geschoben und letztlich der Alpenbogen herausgehoben. Die Hebung ist bis heute nicht abgeschlossen.
    Die Sand-, Mehl- und Ziegelsandschichten im Auffaltungsmodell veranschaulichen die Entstehung dieses fasznierenden Gebirgszuges.
    Durch die unglaubliche Kraft des Wassers und der Gletscher wurde die heutige Erscheinung unserer Landschaft und Täler geprägt. In verkleinerter Form werden diese Prozesse in der Erosionswanne nachempfunden.

     

    Information:

    Ort:

    Im Nationalparkzentrum in Mittersill

     

    Zielgruppe:

    Schulklassen und Jugendgruppen ab 8 Jahren.

     

    Preis:

    pro Schulklasse:
    € 105,-

    mit NationalparkWelten Führung:
    € 155,-

     

    Anmeldung:
    Nationalpark Hohe Tauern Salzburg

    +43 (0) 6562  40849-33
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