Im Nationalpark Hohe Tauern, geformt durch die gewaltigen Kräfte von Feuer und Eis, finden wir eine Vielzahl an unterschiedlichen Lebensräumen: von Nadelwäldern bis alpinen Rasen, von Geröllhalden bis zu Gletschern, von Mooren bis zu Gebirgsbächen. Diese für den Menschen überaus ästhetische Landschaft stellt an das Überleben von Steinbock, Murmeltier, Zirbe und Co höchste Ansprüche: jede einzelne Spezies des Hochgebirges musste im Laufe der Evolution ausgeklügelte Anpassungsstrategien entwickeln, um sich in diesen extremen Lebensräumen zu behaupten und seinen Fortbestand zu sichern. Der Winter gilt als Schlüssel zum Überleben im Hochgebirge.
Im Seminar werden Einblicke in die evolutionäre Entwicklung und Anpassungsstrategien der hochalpinen Flora und Fauna ausführlich erläutert, die während der Exkursion gemeinsam veranschaulicht und vertieft werden.
Vortragende:
Gunther GRESSMANN | Wildtierökologe, Naturraummanagement Nationalpark
Hohe Tauern, Tirol
Corina LANG | Zoopädagogin, Alpenzoo, Innsbruck
Franz STÜRMER | Biologe, Weinviertler Kräuterakademie, Breitenwaida
Hinweise:
Für die Exkursion sind wetterfeste Kleidung, feste Schuhe, Sonnenschutz, Jause und
Getränk mitzubringen. Bestimmungsbücher, Lupe und ein gutes Fernglas sind von
Vorteil. Wetterbedingte Änderungen vorbehalten.
Dieses Seminar ist als Aufbaumodul in der Ausbildung zum „Zertifizierten Österreichischen Nationalpark Ranger“ als Pflichtfach anrechenbar.








