Ist die Jagd tatsächlich so stark im Wandel, wie oft prognostiziert? Oder werden die Ausmaße erst später sichtbar werden, da der Wandel im Lauf der Zeit meist unmerklich, aber doch unaufhaltsam geschieht? Passen frühere Werte, mit welchen die Jagd in Verbindung gebracht wurde, wie Disziplin, Selbstbeschränkung und Ausdauer, noch in unsere Zeit? Weiß der Jäger eigentlich noch, wenn er ehrlich zu sich selbst ist, was er will und wer er ist oder spiegelt er lediglich eine sich immer schneller drehende Gesellschaft? Woran wird die Jagd heute gemessen? Warum zählen nur mehr wenige Wildarten im Jagdgesetz zu den Liebkindern der meisten Jäger? Sind althergebrachte Mythen haltbar, machen sie eigentlich noch Sinn in der heutigen Zeit? Blicken wir in einem gemeinsamen, ehrlichen Diskurs tiefer in die „Seele“ der Jagd/der Jäger:innen.
Vortragende:
Christopher BÖCK | OÖ Landesjagdverband, St. Florian
Freydis BURGSTALLER-GRADENEGGER | Abt. Land- und Forstwirtschaft,
Land Steiermark, Graz
Christine FISCHER | Jagdwirtin, BOKU Wien
Martin JANOVSKY | Tierschutzombudsperson, Land Tirol, Innsbruck
Elisabeth SCHASCHL | LJM-Stv.in Kärnten, Referat Forst & Energie der LK Kärnten
Markus MOLING | Priester, Philosophieprofessor, Südtirol
Martin SCHWÄRZLER | Tiroler Jägerverband, Innsbruck
Michael STERNATH | Sternath Verlag, Autor, Mallnitz
Moderation: Thomas HUBER | Wildbiologe, Afritz








