Wie wirkt sich die traditionelle Almbewirtschaftung auf unsere wertvollsten Naturräume aus? Dieser Frage gehen seit Sommer 2025 Vegetationsökolog:innen im Nationalpark Hohe Tauern nach. Im Rahmen eines groß angelegten Forschungsprojekts werden bis 2027 alle Almen im Kärntner und Salzburger Teil des Nationalparks kartiert: Welche Pflanzen wachsen hier? Welche Lebensräume finden sich auf den Rinder- und Schafalmen? Und wie genau werden diese Flächen bewirtschaftet? Das Seminar gibt einen spannenden Einblick in dieses aktuelle Forschungsvorhaben. Am Vormittag werden die Ziele und Methoden der Almnutzungskartierung vorgestellt – ebenso wie erste Ergebnisse, die bereits jetzt interessante Entwicklungen sichtbar machen. Am Nachmittag geht es hinaus in die Natur: Bei einer Exkursion zu ausgewählten Almen im Tauerntal können die Teilnehmenden die Forschung hautnah erleben. Vor Ort wird gezeigt, wie Lebensräume bestimmt werden, welche Rolle die Almwirtschaft spielt und warum dieses Wissen für den Erhalt der alpinen Artenvielfalt so entscheidend ist.
Vortragende:
Susanne AIGNER | Ökologiebüro Aigner, Köttmannsdorf
Monika DUBBERT | Naturraumplanung EGGER, Klagenfurt
Hinweise:
Für die Exkursion sind wetterfeste Kleidung, feste Schuhe, Sonnenschutz, Jause und
Getränk mitzubringen. Wetterbedingte Änderungen vorbehalten.
Dieses Seminar gilt als Fortbildung für Natur Aktiv Guides.








