Im Fokus steht das ureigene Thema, das zur Gründung des Nationalparks führte: der Schutz unserer einzigartigen Natur. Die Tagung widmet sich der spannenden Entwicklung des Naturschutzes: vom klassischen Landschafts- und Artenschutz über den Prozessschutz hin zu großräumigen Wildnisgebieten. Was bedeutet Wildnis heute – weltweit, in Europa und in Österreich? Warum ist sie unverzichtbar, und welche Flächengrößen braucht sie, um natürlich-dynamische Prozesse zuzulassen?
Gemeinsam blicken wir auf die Zukunft des Naturschutzes – als Gesellschaft und als Nationalpark. Vorgestellt werden das Wildnisgebiet Sulzbachtäler und das Wildnisgebiet Dürrenstein- Lassingtal, ihre Managementstrategien und die Herausforderungen, denen sie begegnen. Beiträge zu Naturwaldreservaten sowie Forschung zu Wildnis- und Prozessschutz im Schweizerischen Nationalpark runden das Programm ab. Renommierte Vortragende aus Wissenschaft, Naturschutz und Praxis laden zu Austausch und Diskussion über zukünftige Perspektiven ein.
Vortragende:
Simon AESCHBACHER | Forschung & Monitoring, Schweizerischer
Nationalpark, Zernez
Ute HASENÖHRL | Geschichtswissenschaften und Empirische Kulturwissenschaft,
Universität Innsbruck
Bernhard KOHLER | Wildnisexperte, WWF Österreich, Wien
Christoph LEDITZNIG | Wildnisgebiet Dürrenstein-Lassingtal, Lunz am See
Reinhard LENTNER | Institut f. Zoologie, Lechforschung 2050+, Universität
Innsbruck
Martin STEINKELLNER |Bundesforschungszentrum f. Wald, Wien
Moderation:
Moritz SKOLAUT | Podcast Host & Speaker, Saalbach-Hinterglemm
Hinweis:
Dieses Seminar ist als Aufbaumodul in der Ausbildung zum „Zertifizierten Österreichischen
Nationalpark Ranger“ als Wahlfach anrechenbar. In Kooperation mit dem Salzburger Nationalparkfonds.








