Nationalpark Hohe Tauern

Vorsitzübergabe im Nationalparkrat
Nach Salzburg leitet nun Tirol das höchste Steuerungsgremium


Von Salzburg nach Tirol wechselte nun der Vorsitz im Nationalparkrat Hohe Tauern. Landesrätin Maria Hutter übergab die Agenden an Landeshauptmann-Stellvertreterin Ingrid Felipe. „Die Nationalparkidee ist das erfolgreiche Bindeglied in der Zusammenarbeit über Landesgrenzen hinweg. Durch die Ausweisung der hinteren Sulzbachtäler als ‚Wildnisgebiet‘ der IUCN erhielt unser international anerkanntes Schutzgebiet im Herbst 2019 noch eine besondere Auszeichnung“, so Maria Hutter, die sich zugleich auch bei den drei Nationalparkverwaltungen und deren Direktoren bedankte.

Der Vorsitz im Nationalparkrat wechselt turnusmäßig alle zwei Jahre. Er ist das höchste Steuerungsgremium. Gemeinsam koordinieren hier die gewählten politischen Vertreterinnen der drei Bundesländer Kärnten, Salzburg und Tirol sowie der Republik Österreich die gemeinsamen Agenden des Schutzgebietes. Eine Aufgabe des Nationalparks ist auch die Unterstützung der Forschung. So erfolgt derzeit länderübergreifend eine Erfassung der gesamten Vegetation in besonderen Gebieten. In Salzburg ist das „Wildnisgebiet Sulzbachtäler“ Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen.


Geschrieben von
Christian Blaschke

09. Januar 2020