Nationalpark Hohe Tauern

Neue Ausstellung im Nationalpark Kristall Großglockner thematisiert das Leben über der Waldgrenze


Mit der am 7. Juli eröffneten Ausstellung „Zwischen Fels und Himmel. Leben über der Waldgrenze“ erweitert der Nationalpark Hohe Tauern sein Angebot im Nationalpark Kristall Großglockner auf der Kaiser-Franz-Josefs Höhe, der ehemaligen Wilhelm-Swarovski-Beobachtungswarte. Naturbegeisterten Gästen steht der neue Hotspot ab sofort täglich von 10.00 bis 16.00 Uhr bei kostenfreiem Eintritt offen.


Ziel der Ausstellung ist es, die Facetten des faszinierenden Lebensraums oberhalb der Waldgrenze zu vermitteln und die besonderen Anpassungsstrategien der Tier- und Pflanzenwelt an die extremen Bedingungen des Hochgebirges darzustellen.

Im Rahmen des Rundgangs erfahren Besucher:innen nicht nur von den Anfängen des Nationalparks Hohe Tauern und der Entstehung des Schutzgedankens im Bereich des Großglockners, sie erhalten auch Einblicke in die Lebensweise tierischer Hochgebirgsbewohner – wie Steinbock, Gämse, Murmeltier und Alpenschneehuhn – sowie regional beobachtbarer Vogelarten. Der Standort Nationalpark Kristall Großglockner ermöglicht zudem atemberaubende Aussichten auf die umliegende Gletscherlandschaft und regt somit zur noch intensiveren Auseinandersetzung mit klimatischen Veränderungen im Hochgebirge an.

Eine Einladung, das Hochgebirge neu zu entdecken

„Das Hochgebirge ist ein Lebensraum der Extreme und gleichzeitig ein Ort, an dem sich die Zusammenhänge der Natur besonders eindrucksvoll nachvollziehen lassen. Mit der Ausstellung „Zwischen Fels und Himmel“ möchten wir unsere Besucher:innen dazu einladen, die alpine Landschaft noch bewusster wahrzunehmen und zu verstehen, warum das Zulassen natürlicher Prozesse und die Vermeidung von Störungen so essenziell für den Schutz unseres Naturerbes sind“, erläuterte Nationalparkdirektorin Barbara Pucker.

Die Ausstellungsplanung und Umsetzungskoordination lagen in den Händen der Innsbrucker Idee GmbH. Die erfolgreiche Realisierung des Projekts war nur durch die engagierte und vertrauensvolle Zusammenarbeit zahlreicher kompetenter Partner möglich. Dazu zählen DAZ Design (grafische Gestaltung), pixelproject (Großformatdrucke) sowie R2 Solutions Steuerungs- und Medientechnik (alle Innsbruck), Mag. Stephan Hofinger (Texte und Lektorat, Gramastetten), die Bildhauerei Ruprechter (Breitenbach am Inn), Elektro Barth und Seilwerker Höhenarbeiten (beide Heiligenblut), die Großkirchheimer Betriebe Folien Hillek, Malerei Suntinger und Schlosserei Edler sowie die Tischlerei Granitzer, Wohnen mit Hassler (Lienz) und Zumtobel Lighting (Dornbirn).

Ein besonderer Dank gilt zudem der Großglockner Hochalpenstraßen AG, deren stets konstruktive, unkomplizierte und partnerschaftliche Zusammenarbeit wesentlich zum Gelingen des Projekts beigetragen hat.

Die Gesamtkosten für das Projekt beliefen sich auf rund € 229.000,-. Die Umsetzung wurde mit Unterstützung von Bund und Europäischer Union im Rahmen des GAP-Strategieplans Österreich 2023–2027 ermöglicht.

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Geschrieben von
Elfriede Oberdorfer-Wuggenig

07.07.2026