Seit 45 Jahren ist der Osttiroler Helmut Deutsch autodidaktisch mit Naturthemen befasst, im Speziellen mit Tag- und Nachtfaltern (Lepidoptera der Südostalpen und des Adriaraumes).
Das Regenmandl kündigt Regen an.
Das Äußere Mullwitzkees und Zettalunitzkees befinden sich in der Venedigergruppe in der Kernzone des Nationalparks Hohe Tauern. Der obere Teil des Gletschers (Äußeres Mullwitzkees) ist nach Süden ausgerichtet und beide Gletscher werden seit über 10 Jahren genau vermessen - dem Gletscherschwund auf der Spur. Die Ergebnisse für das Massenhaushaltsjahr 2019/2020 bestätigen den Trend im Global Warming.
Die Hohen Tauern waren in diesem Sommer ein ganz besonderer Geier-Hotspot: die heurigen „wilden“ Bartgeierjungen sind erfolgreich ausgeflogen, die neue Bartgeier-Paarbildung im Kleinen Fleißtal festigte sich, es konnten alle Altersklassen von Bartgeiern beobachtet werden, das Liegenlassen von Kadavern als Nahrungsgrundlage für alle Aasfresser bewährte sich – wochenlang nutzten über 80 Gänsegeier, 2 Mönchsgeier und sogar ein Kaiseradler in den Hohen Tauern das reichliche Nahrungsangebot.
Wie viele Bartgeier leben in den Alpen? Ihre Mithilfe und Ihr Blick nach oben sind anlässlich des 15. Internationalen Bartgeierzähltages 2020 am Samstag den 3. Oktober gefragt!