Die Greifvögel in den Hohen Tauern blicken auf eine ereignisreiche Brutsaison 2026 zurück: Erfolgreiche Bartgeier-Bruten, neue Erkenntnisse zu Gänse-, Mönchsgeiern und Steinadlern sowie seltene Seeadler-Sichtungen zeigen die große Bedeutung des Nationalparks als Lebensraum und Rückzugsgebiet.
Das Schneehuhn ist während der letzten Eiszeit aus Skandinavien nach Mitteleuropa eingewandert. Mit dem Rückzug der Gletscher zog sich die Art hier in die höheren Regionen der Alpen zurück. Unser Wildbiologe Gunther Gressmann gibt Einblicke in das aktuelle Monitoring und Herausforderungen.
Biologische Vielfalt ist weit mehr als ein ästhetischer Wert. Sie ist die Grundlage unseres Lebens und unserer Wirtschaft.
Im März 2026 war Lukas Bliem im Salzburger Anteil des Nationalparks Hohe Tauern als Forschungspraktikant am Steinadler-Monitoring beteiligt. Mit Fernglas und Spektiv ausgestattet, verfolgte er die majestätischen Vögel, um mehr über ihre aktuellen Aufenthaltsorte und Brutgewohnheiten zu erfahren.
Almen im Nationalpark Hohe Tauern Kärnten und Salzburg