Forscher:innen treffen auf Nonnen im Habachtal in Salzburg
Im Rahmen des 18. „Tages der Artenvielfalt“ im Nationalpark Hohe Tauern haben über 75 ehrenamtliche Expert:innen im Habachtal in Salzburg am vergangenen Wochenende – am 3. und 4. August 2024 – die faszinierende Artenvielfalt tagsüber und während der Nacht entdeckt und dokumentiert.
Hochalpine Ökosysteme sind sehr sensible Lebensgemeinschaften, in denen sich teils hochspezialisierte Anpassungsstrategien ausgebildet haben. Zu diesen Spezialisten gehören auch Aasfresser, wie z.B. Geier-Arten, welche im Hochgebirge die unschätzbar wichtige Aufgabe als „Gesundheitspolizei“ und Endverwerter übernehmen.
Bis Ende Juli 2024 war der Nationalpark Hohe Tauern Tirol wieder der „Arbeitsplatz“ von 15 Junior-Ranger:innen im Alter zwischen 11 bis 14 Jahren. Dabei wurden nicht nur 85 Kilometer zu Fuß zurückgelegt, sondern auch der öffentliche Personennahverkehr in der Osttiroler Nationalparkregion zu den Ausbildungstouren genutzt.
Insgesamt zwei Wochen verbrachten 15 Jugendliche im Nationalpark Hohe Tauern und bekamen jenes Handwerk vermittelt, das man als echter Nationalpark-Ranger bzw. als echte Nationalpark-Rangerin für seine Arbeit benötigt.
15 Jugendliche starten die Ausbildung zum/zur Kärntnermilch-Junior-Ranger:in im Nationalpark Hohe Tauern – Ziel: Bewusstseinsbildung verbunden mit Abenteuer und Spaß.