Hochalpine Ökosysteme sind sehr sensible Lebensgemeinschaften, in denen sich teils hochspezialisierte Anpassungsstrategien ausgebildet haben. Zu diesen Spezialisten gehören auch Aasfresser, wie z.B. Geier-Arten, welche im Hochgebirge die unschätzbar wichtige Aufgabe als „Gesundheitspolizei“ und Endverwerter übernehmen.
Bis Ende Juli 2024 war der Nationalpark Hohe Tauern Tirol wieder der „Arbeitsplatz“ von 15 Junior-Ranger:innen im Alter zwischen 11 bis 14 Jahren. Dabei wurden nicht nur 85 Kilometer zu Fuß zurückgelegt, sondern auch der öffentliche Personennahverkehr in der Osttiroler Nationalparkregion zu den Ausbildungstouren genutzt.
Insgesamt zwei Wochen verbrachten 15 Jugendliche im Nationalpark Hohe Tauern und bekamen jenes Handwerk vermittelt, das man als echter Nationalpark-Ranger bzw. als echte Nationalpark-Rangerin für seine Arbeit benötigt.
15 Jugendliche starten die Ausbildung zum/zur Kärntnermilch-Junior-Ranger:in im Nationalpark Hohe Tauern – Ziel: Bewusstseinsbildung verbunden mit Abenteuer und Spaß.
Von Krimml im Pinzgau bis Muhr im Lungau reicht der Salzburger Anteil des Nationalparks Hohe Tauern. Damit Einwohner:innen und Besucher:innen dieses Gebiet gleichermaßen erleben können, führen Nationalpark Ranger auch diesen Sommer wieder in die schönsten Ecken des Landes und informieren dabei über die sensiblen Zusammenhänge der einzigartigen Ökosysteme.