Naturbegeisterung, Abenteuerlust und der Wunsch, die einzigartige alpine Landschaft zu schützen – das verbindet die 15 Mädchen und Burschen im Alter von 13 bis 15 Jahren, die heuer ihre Ausbildung zu Kärntnermilch-Junior-Ranger:innen im Nationalpark Hohe Tauern Kärnten beginnen. Heute, am 20. Juli, erfolgte im Haus der Steinböcke in Heiligenblut der offizielle Start des zweiwöchigen Ausbildungsprogramms.
Mit der am 7. Juli eröffneten Ausstellung „Zwischen Fels und Himmel. Leben über der Waldgrenze“ erweitert der Nationalpark Hohe Tauern sein Angebot im Nationalpark Kristall Großglockner auf der Kaiser-Franz-Josefs Höhe, der ehemaligen Wilhelm-Swarovski-Beobachtungswarte. Naturbegeisterten Gästen steht der neue Hotspot ab sofort täglich von 10.00 bis 16.00 Uhr bei kostenfreiem Eintritt offen.
Die Tage der Pasterze, des größten Gletschers Österreichs, scheinen gezählt: Nur noch ein dünnes Eisband verbindet die 3,9 Kilometer lange Gletscherzunge am Fuß des Großglockners mit dem nährenden Gletschereis am oberen Pasterzenboden. Der Gletschermessdienst des Alpenvereins sowie Nationalpark Hohe Tauern und GeoSphere Austria bestätigen, dass die Eisverbindung bei entsprechender Witterung in den nächsten Monaten abreißen könnte. Bei etwas besseren Bedingungen könnte sie noch zumindest dieses Jahr überdauern.
Vier Jahre lang begleiten Nationalpark Ranger:innen Kinder der Nationalpark-Partnerschulen durch ihre gesamte Volksschulzeit. Mit spannenden Exkursionen, praxisnahem Unterricht und jährlich wechselnden Schwerpunkten rund um Artenvielfalt, Lebensräume und Ressourcenschutz erleben die Schüler die Natur hautnah. Jede Klasse wird dabei über alle vier Schuljahre hinweg von einer Rangerin oder einem Ranger betreut – ein Konzept, das nachhaltige Naturerfahrungen schafft und die Verbundenheit mit dem Nationalpark stärkt.
Das Kuratorium des Nationalparks Hohe Tauern Kärnten trat am 17. Juni 2026 im BIOS Nationalparkzentrum Mallnitz zu seiner 24. Sitzung zusammen. Unter dem Vorsitz von Nationalpark-Referentin Landesrätin Marika Lagger-Pöllinger wurde dabei über zentrale strategische und organisatorische Themen beraten.