Nationalpark Hohe Tauern


Der neue Managementplan bildet den Rahmen für die Nationalparkarbeit in den kommenden 10 Jahren und ist der erste seit der Ernennung des Nationalparks als IUCN Kategorie II Schutzgebiet im Jahr 2006 (Nationalpark gemäß Kriterien der Weltnaturschutzorganisation). Die für den Nationalpark Hohe Tauern zuständige Landeshauptmann-Stellvertreterin Ingrid Felipe zeigt sich erfreut, dass im Rahmen der Erstellung Gemeinden, Tourismus, GrundbesitzervertreterInnen, Wildtierbeirat und die zuständigen Stellen des Landes und Bundes eingebunden und dabei alle Themenbereiche des Managementplans gemeinsam erarbeitet und abgestimmt werden konnten. Ebenso finden die österreichweiten Strategiepapiere und Leitbilder wie die Nationalparkstrategie 2020+ oder das Forschungsleitbild von Nationalpark Austria Berücksichtigung.


„Die größte Herausforderung für die Zukunft ist die bestehende Qualität zu halten und weiter auszubauen. Der Managementplan 2019-2028 stellt eine solide Basis für die Weiterentwicklung des Nationalparks Hohe Tauern in Tirol dar“, betont LH-Stv. Ingrid Felipe und verweist weiter, „dass in den kommenden Jahren in der Forschung, der Bildungsarbeit und auch in der nachhaltigen touristischen Nutzung dieses einmaligen Naturjuwels Schwerpunkte gesetzt werden.“

„Die Nationalparkarbeit zeichnet sich durch eine hohe Bandbreite an Themen und Aufgaben aus und das findet sich auch in den Hauptkapiteln des Managementplans wieder“, berichtet Nationalparkdirektor Hermann Stotter.

Die Themen Natur- und Kulturlandschaftsmanagement, Wissenschaft und Forschung, Bildung und Besucherinformation, Öffentlichkeitsarbeit, Tourismus und Regionalentwicklung, Organisation bilden die Kernkapitel des neuen Managementplans - jeweils mit Zielen und Maßnahmen hinterlegt. 

Die gemeinsame Erarbeitung und Abstimmung mit den Stakeholdern und die Veröffentlichung sollen die Bedeutung der Transparenz für die Weiterentwicklung des Nationalparks betonen. 

 

Der Managementplan Tirol 2019-2028 zum Download

 



Geschrieben von
Florian Jurgeit

18. Dezember 2019

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