Einer der nachweislich ältesten Übergange über die Hohen Tauern wird saniert – der historische „Krimmler Tauernweg“. Die Salzburger Nationalparkverwaltung übernimmt die Federführung für die Erneuerung des 6,5 Kilometer langen Teilstückes. Landesrätin Daniela Gutschi hat im Budget für den Nationalpark die veranschlagten Kosten zugesichert. Schon im Sommer kann mit der Sanierung begonnen werden.
Das Obersulzbachtal im Nationalpark Hohe Tauern ist in Bewegung, dort passieren immer wieder spektakuläre Felsstürze und Hangrutschungen. Grund: der Klimawandel, genau mehr Regen statt Schnee und Dauerfrostboden, der auftaut. Salzburger Forscher haben ein Gebiet „verkabelt“ und können so Naturgefahren besser verstehen und vorhersagen.
Das größte Naturjuwel Salzburgs und auch Österreichs hat nicht nur eine lebendige Artenvielfalt im Tier- und Pflanzenreich. Der Nationalpark Hohe Tauern ist auch voller Aktivität und Leben für Naturinteressierte jeden Alters. Mit mehr als 2,4 Millionen Besucherinnen und Besuchern 2022 konnte nach den Covid-Jahren 2020 und 2021 erstmals wieder die Zwei-Millionen-Marke deutlich übersprungen werden. Das geht aus dem Tätigkeitsbericht der Salzburger Nationalparkverwaltung für das Jahr 2022 hervor.
Von Botanik bis Erste Hilfe: Derzeit nehmen im Rahmen eines Ausbildungskurses zum österreichischen Nationalparkranger:in im Osttiroler Anteil des Nationalparks Hohe Tauern 25 naturinteressierte Teilnehmer:innen am Grundlehrgang teil.
Am gestrigen Dienstag (07.03.2023) durfte das Team im Haus des Wassers in St. Jakob i. D. die 25.000ste Besucherin begrüßen: Annalena Ploner (14) aus Hopfgarten i. D. freute sich über ein schönes Geschenk. Das Lernen über Wasser, Klimawandel und die winterliche Natur fällt bei einem Ausflug ins Defereggental leicht.