Wie verändern sich die Bergwälder im Zuge des Klimawandels? Welche Bedeutung haben Gänsegeier für das alpine Ökosystem? Und was lässt sich aus der Forschung über das Alpenschneehuhn und die Artenvielfalt im Nationalpark lernen?
Das Herbstmagazin 2026 des Nationalparks Hohe Tauern widmet sich aktuellen Forschungsthemen, besonderen Tier- und Pflanzenarten und den vielfältigen Lebensräumen der Alpen.
Junge Zirben in Höhenlagen um 2.500 Meter geben Anlass, die Entwicklung der alpinen Waldgrenze genauer zu betrachten. Der Beitrag beleuchtet die Auswirkungen des Klimawandels, die Rolle des Tannenhähers und die Bedeutung intakter Bergwälder.
Der Fund mehrerer toter Gänsegeier im Frühjahr 2026 und die festgestellten Vergiftungen werfen Fragen zum Schutz dieser Vögel auf. Greifvogelexperte Matthias Lehnert erläutert ihre ökologische Bedeutung und die Folgen solcher Vorfälle.
Wie reagiert das Alpenschneehuhn auf veränderte Schneeverhältnisse? Langjährige Beobachtungen geben Einblicke in das Verhalten und die Anpassungsfähigkeit dieser hochalpinen Vogelart.
Seit zwei Jahrzehnten untersuchen Fachleute beim Tag der Artenvielfalt die Tier-, Pflanzen- und Pilzwelt des Nationalparks. Dabei entstehen neue Erkenntnisse über die Vielfalt und die ökologischen Zusammenhänge dieses Naturraums.
Das Magazin bietet außerdem Anregungen für eigene Naturerlebnisse: von geführten Wanderungen mit Rangern über den Nationalpark-Wandertag am 26. Oktober 2026 bis hin zu Tourentipps für den Winter.
Das Herbstmagazin lädt dazu ein, die Natur der Hohen Tauern genauer kennenzulernen und aktuelle Entwicklungen, Forschungsprojekte und Naturschutzthemen aus dem Nationalpark zu entdecken.